Rennberichte

Rennbericht zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Schaafheim am Odenwaldring 28.05./29.05.2022

Bei guten Wetter ging es am Samstag in die ersten beiden Trainings über die Strecke, die durch einen langen und anspruchsvollen Offroad vervollständigt wurde.
Von Anfang an hatte ich ein gutes Gefühl und kam sowohl mit meinem neuen Bike als auch mit der Strecke gut zurecht. Im Zeittraining konnte ich mir so den 7. Startplatz sichern.

Auch am Sonntag Start in die beiden Rennläufe bei gutem, angenehmem Wetter.
Nach einem Neustart wegen Rennabbruch kam ich im ersten Lauf als 9. ins Ziel.
Im 2. Lauf konnte ich mir den 8. Platz sichern.

Es war insgesamt ein erfolgreiches und schönes Wochenende.

Rennbericht zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in St.Wendel am 18./19.06.2022

Es war im wahrsten Sinnen des Wortes ein „heißes“ Wochenende, sowohl was die Temperaturen, als auch den Rennverlauf betraf.

Das Thermometer zeigte 37 Grad an, schon am frühen Morgen war es heiß und drückend.

Nichtsdestotrotz ging ich am Samstag hoch motiviert in das Zeittraining.
Nach 20 heißen Minuten stand der 9. Startplatz fest, das bedeutete, in der 3. Startreihe ganz rechts.

Am Sonntag ging es bei drückenden Temperaturen in den 1. Rennlauf, der leider nach ein paar Runden abgebrochen werden musste, da ein Fahrer gestürzt war und sich verletzt hatte. Bis dahin lag ich auf einem sehr guten 7. Platz.
Beim Restart lief es leider nicht so gut. Direkt in der 2. Kurve nach dem Start stürzte vor mir ein Fahrer, ich konnte nicht ausweichen und ging mit einem weiteren Fahrer zu Boden. Nachdem alles wieder sortiert war und ich auf dem Motorrad saß, musste ich das Feld von ganz hinten einholen. Schlussendlich konnte ich den 1. Lauf nach einem weiteren Sturz auf dem 16. Platz beenden.

Im 2. Lauf lief es leider nicht besser.
Wieder direkt nach dem Start in eine Kollision verwickelt, erneut von ganz hinten das Feld einholen. Als ich im Mittelfeld angekommen war, zog ich mir im Offroad einen platten Hinterreifen zu und stürzte infolge dessen auf dem Asphalt. Das Rennen konnte ich leider nicht beenden.

Rennbericht zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Wittgenborn am 02./03.07.2022

Der dritte Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft fand im hessischen Wittgenborn auf dem Vogelsbergring statt.

Bei gutem sonnigen Wetter ging es am Samstag nach den beiden freien Trainings in das Zeittraining.
Ich kam mit der Strecke und den Bedingungen sehr gut zurecht, lag zeitweise auf dem 3. Platz, wurde letztendlich im Zeittraining 5., was einen Startplatz in der zweiten Reihe ganz links bedeutete.

Hoch motiviert ging ich am Sonntag in die beiden Rennläufe.
Im ersten Lauf konnte ich mich nach dem Start auf dem 7. Platz einreihen und diesen über die gesamte Renndistanz verteidigen. Die Führungsgruppe hatte ich dabei immer im Blick.

Im zweiten Lauf war ich nach dem Start auf dem 9. Platz. Im Rennverlauf konnte ich zwei vor mir liegende Fahrern überholen, sodass ich den Rennlauf wiederum auf dem 7. Platz beendete.

Insgesamt ein sehr zufiredenstellendes Ergebnis.

Bericht Supermoto of Nations, Mettet 30./31.07.2022

Am letzten Wochenende im Juli (30. / 31.07.2022) trafen sich die besten 57 Fahrer aus 13 Nationen auf der belgischen Rennstrecke „Circuit Jules Tacheny“ in Mettet. Der diesjährige Austragungsort der TEAM-Weltmeisterschaft im Supermoto.
19 Teams mit je 3 Fahrern traten gegeneinander an. Deutschland wurde durch zwei Teams vertreten. Im Juniorenteam (Fahrer im Alter bis 23 Jahren) hatte ich die Ehre, mit am Start zu sein.

Für den Rennverlauf am Samstag wurden 3 Gruppen gebildet, in jeder Gruppe war 1 Fahrer der 19 Teams vertreten. Am Samstag musste in dieser Konstellation in 3 Läufen, einem Trainingslauf, dem Zeittraining und einem Qualifikations-Race, das Können unter Beweis gestellt werden. Aus dem Quali-Race werden die Startaufstellungen der Teams für die drei Rennläufe am Sonntag gebildet. Das erste Training zeigte bereits, dass die deutschen Fahrer hoch motiviert und mit guter Performance angereist waren. Ich konnte gute Zeiten auf dem knapp 2,2 km langen Kurs absolvieren und mich in meiner Trainingsgruppe in den Top Ten einreihen.

Im Zeittraining versuchte ich kurze, aber effektive Turns zu absolvieren. So gelang es mir den 8. Platz zu sichern.
Leider wurde bei den Vorbereitungen zum Quali-Race ein irreparabler Defekt am Rennmotorrad festgestellt. Daher musste das Ersatzmotorrad einsatzfähig gemacht werden. Dies gelang gerade rechtzeitig, vor Rennbeginn.

Als im Quali-Race die Startampel ausging und sich die Fahrer in Bewegung setzten, verlor ich einige Plätze, da das Kupplungsverhalten komplett anders war als bei meinem eigentlichen Rennmotorrad.
Die ersten Runden musste ich mich an das Motorrad gewöhnen. Im gesamten Rennverlauf steigerte ich meine Rundenzeiten, konnte jedoch nicht vollständig an die Trainingsperformance anknüpfen. Den Zieldurchlauf schaffte ich als Neunter, was in Anbetracht der Umstände absolut top war.

Mit dem Know-how aus dem ersten Rennlauf wurden am Ersatzbike noch ein paar Einstellungen und Optimierungen vorgenommen, um am Sonntag präsentere Leistungen abliefern zu können.

Zu den Rennläufen am Sonntag waren bereits die 3 „langsamsten“ Teams ausgeschieden, da das Starterfeld “nur“ mit 32 Fahrern gefüllt werden durfte.
In den 3 Rennläufen treten je 2 Fahrer der jeweiligen Teams gegeneinander an. Aus den Ergebnissen der Quali-Races werden die Startplätze gebildet und jeweils ein vorderer und ein hinterer Platz in der Startaufstellung zugewiesen. Unsere Juniorenmannschaft startete daher von Platz 12 und 28.
Damit wir 3 Jungs alle dieselben Bedingungen hatten, hatten wir uns darauf verständigt, das jeder einmal „von hinten“ und einmal „von vorne“ starten würde.
Ich war im ersten Rennlauf auf den hinteren (28.) Startplatz gesetzt und im zweiten Lauf auf den 12ten Startplatz.

Start Eins absolvierte ich recht gut, aber als das gesamte Fahrerfeld mit knapp 150 km/h in die erste Kurve bog, zog ich mich aus dem direkten Fight zurück und konnte dadurch keine Plätze gut machen. Im Rennverlauf quetschte ich jedoch super Rundenzeiten aus meiner TM und schaffte es, mich bis auf Platz 22 vorzuarbeiten.

Das zweite Rennen musste ich leider als Erfahrungsgewinn verbuchen und entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen. Bereits am Start führte die extreme Nervosität und Anspannung zu einem Frühstart (welcher in der Wertung für eine Rückstufung um 5 Plätze bestraft wird). Noch im vorderen Feld in die Startkurve eingebogen wurde ich von einem Kontrahenten angefahren und an den Streckenrand gedrängt. Dadurch zog ein Teil des Fahrerfeldes vorbei. Im ersten Offroadanteil ging das Motorrad aus und wollte nicht sofort wieder anspringen. Ich konnte mich nur ganz hinten wieder einreihen und startete die Aufholjagd. Als dann ein direkt vor mir fahrender Mitstreiter eine Streckenbegrenzung mitriss, flog diese mir direkt vor‘s Vorderrad und ich kam dadurch zu Fall. Schnell konnte ich die Fahrt wieder aufnehmen und räuberte erneut wiederholt von hinten durchs Feld. Mit kleinem Frust wurde ich nach Rennlauf noch als 24ter gewertet.

Im Endergebnis ist sowohl das Juniorenteam als auch das A-Team jeweils mit dem 4. Platz knapp am Podium vorbeigerutscht. Das gesamte Team war mit dem Ergebnis dennoch zufrieden.

Mit vielen nachhaltigen Impressionen gehe ich aus diesem Wochenende und würde mich freuen, nächstes Jahr erneut das deutsche Team unterstützen zu dürfen.

Bericht zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft am Harzring am 13./14.08.2022

Bei guten Wetter ging es am Samstag nach den beiden freien Trainings in das Zeittraining, um den Startplatz für die beiden Rennläufe herauszufahren.

Mit der Strecke kam ich gut zurecht und ich konnte mir so für die beiden Rennläufe den 8. Startplatz sichern.

Im 1. Lauf am Sonntag wurde ich leider direkt nach dem Start in der ersten Kurve in eine Kollision verwickelt und musste das Feld von ganz hinten wieder einholen.
Nach vielen Überholmanövern konnte ich am Schluss als 9. die Ziellinie überqueren.

Im 2. Lauf ging der Start problemlos über die Bühne. Nach einem harten Dreikampf konnte ich die Ziellinie als glücklicher 7. überqueren.

Bericht zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Schleiz am 03./04.09.2022

Es war ein spannendes, schönes und für erfolgreiches Wochenende in Schleiz.
Bei sehr angenehmen Temperaturen um die 25 Grad fand am Samstag das Zeittraining statt. Auf der schnellen und auch teilweise engen, hakeligen Strecke schaffte ich mit meiner schnellsten Runde den 6. Startplatz.

Auch am Sonntag bei den beiden Rennläufen herrschten angenehme Temperaturen.
Beide Starts gelangen mir sehr gut. Im ersten Lauf konnte ich meinen Startplatz verteidigen und als 6. um die erste Kurve fahren, musste jedoch im Verlauf des Rennens meinen Platz aufgeben und kam als 7. ins Ziel.

Auch beim 2. Lauf konnte ich als 7. die Ziellinie überqueren.
Eine sehr schöne, erfolgreiche Veranstaltung.

Bericht zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Oschersleben am 24./25.09.2022

Finale!!

Es ging zum letzten und damit Finallauf nach Oschersleben. Ziel war es, den 6. Platz in der Meisterschaft, auf dem ich mich aktuell befand, zu verteidigen.
Das Wetter war in Ordnung, es hätte gerne ein paar Grad wärmer sein dürfen.

Mit einer Schulter- und Handgelenkverletzung startete ich in die freien Trainings, die relativ gut über die Bühne gingen, trotz Schmerzen.

Im Zeittraining lag ich relativ lange auf Platz 5, letztlich wurde es der 7. Startplatz.
Nach den Anstrengungen vom Samstag spürte ich am Sonntag meine Verletzungen deutlicher, startete jedoch motiviert und zielorientiert in die beiden Rennläufe.

Beide Starts gingen gut über die Bühne, im Großen und Ganzen konnte ich die Startposition halten.
Im ersten Rennlauf war ich sicher auf Platz 6, jedoch da ein Fahrer vor mir noch stürzte und nicht mehr aufholen konnte und ein weiterer eine Zeitstrafe wegen Frühstart bekam wurde ich letztendlich als 4. gewertet. Ein super und mein bislang bestes Ergebnis in der S1!

Im zweiten Rennlauf war ich vom Start weg auf dem 7. Platz und konnte diesen bis ins Ziel gut halten.

Damit gelang es mir, in der Gesamtwertung den 6. Platz einzufahren und damit bin ich sehr glücklich.

Auf ein neues 2023!!