Rennbericht IDSM Wittgenborn 09./10.05.2026
Perfekter Auftakt in die Saison 2026. Ich konnte meinen ersten 1. Platz einfahren!
Am Freitag war ich schon zum freien Training angereist, um am Motorrad noch letzte Einstellungen und Verbesserungen vorzunehmen und für das Wochenende das beste Setup herauszufahren.
Die Strecke ist mir gut bekannt und liegt mir sehr.
Am Samstag ging es dann mit Transponder in die beiden freien Trainings vor dem Zeittraining, da zeichnete sich schon ab, dass ich bei den Zeiten mit der Schnellste war und das Bike und ich in optimaler Form waren. Dann kam das Zeittraining.
In diesem Jahr gibt es in der IDSM ein neues Format mit der Superpole, das heißt, die ersten 6 Platzierten aus dem Zeittraining fahren die Superpole, bedeutet, jeder hat die Strecke eine Runde für sich alleine, um die beste Zeit hinzulegen.
Also hieß es im Zeittraining schauen, das man unter den ersten 6 schnellsten Fahrern war. Die Taktik war dann, sobald dies geschafft war, das Zeittraining zu beenden, um Reifen für die Superpole zu sparen, die direkt im Anschluss gefahren wurde.
Die Taktik ging soweit auf, dass ich im Zeittraining nur 4 Runden absolvierte und die schnellste Zeit fuhr, die auch keiner mehr toppte.
Dann hieß es warten auf die Superpole-Runde. Da ich der schnellste Fahrer im Zeittraining gewesen war, durfte ich als letzter auf die Strecke, um meine Runde zu „drehen“. Im Offroad merkte ich allerdings schon, dass ich im Anlieger etwas zu weit nach oben gerutscht war, das rächte sich im Ziel. Mit 0,025 Sekunden Abstand war ich der Zweitschnellste und hatte damit den 2. Startplatz eingefahren. Schade, aber auf jeden Fall erste Startreihe.
Dann ging es am Sonntag in den ersten Rennlauf.
Nach dem Start war ich auf Platz 2, direkt am Hinterrad des Führenden.
Ein Versuch, in der „Waldkurve“ zu überholen, gelang nicht ganz, da ich weit gehen musste und mich wieder auf dem 2. Platz fand. Aber ich war dicht dran und wollte vorbei.
Im Offroad setzte ich dann an, überholte im Sprung und fuhr als erster in die Kurve, mein Kontrahent musste die Außenspur nehmen.
Damit war ich auf Platz 1. Jetzt galt es nur noch, diesen Platz ins Ziel zu bringen. Im Verlauf der weiteren Runden konnte ich einen Vorsprung von 5,7 Sekunden herausfahren fuhr damit über die Ziellinie und hatte meinen ersten 1. Platz in der IDSM geschafft. Top!!
Im 2. Rennlauf ging es drunter und drüber.
Schon als wir noch in der Startaufstellung standen, begann es leicht zu regnen.
Nach dem Start wieder auf Platz 2, der Regen verstärkte sich jedoch und es wurde rutschig auf der Strecke.
Nach ein paar heftigen Stürzen Rennabbruch. Leider verletzten sich einige Fahrer und konnten das Rennen auch nicht wieder aufnehmen. Gute Besserung an dieser Stelle!
Es regnete nun sehr heftig. Regenreifen wurden aufgezogen, dann wurde das Rennen neu gestartet.
Dieses Mal war der Start nicht so gut, ich war auf Platz 3. Jedoch dicht dran.
Der Regen ließ nach, die Strecke war aber sehr rutschig.
Ich konnte an den vorderen beiden Fahrern dranbleiben und setzte zum Überholen an, hatte jedoch auch einen Hinterradrutscher und kam zu Fall.
Zum Glück war nichts weiter passiert, der Lenker war verbogen, ich konnte das Rennen aber auf Pos. 5 wieder aufnehmen. Es gelang mir in den nächsten Runden, den 4. und 3. zu überholen und damit auf Platz 3 ins Ziel zu fahren.
Bericht zur IDSM in Cheb am 04./05.07.2026
Ein erfolgreiches Wochenende mit einem tollen Ergebnis, overall Platz 1!
Mit viel Enthusiasmus, Motivation und guter Laune ging es nach Cheb zum 3. Lauf der IDSM.
Da ich den 2. Lauf in Harsewinkel aufgrund einer Terminüberschneidung mir der WM nicht bestreiten konnte, galt es, Punkte aufzuholen.
Das Wetter war gemischt, Sonne, Wolken, ein paar Regentropfen, aber im Großen und Ganzen hatten wir Glück bei den Rennen, es blieb trocken bei akzeptablen Temperaturen.
Die Strecke in Cheb ist speziell zu befahren. Da es sich um eine Kartbahn handelt, ist es auf dem Asphalt sehr rutschig bzw. schmierig. Damit gilt es umzugehen.
Der Offroad-Anteil besteht aus Hartboden mit Sprüngen und Whoops und macht viel Spaß.
In den freien Trainings zeichnete sich schon ab, wie das Wochenende verlaufen könnte:
Ich befand mich permanent auf dem 2. Platz. Platz 1 war an einen Gastfahrer aus der WM vergeben, den ich nicht toppen konnte. Es fehlte eine halbe Sekunde.
So ging es in das Zeittraining und die Superpole.
Zeittraining Platz 2, Superpole Platz 2, damit Startplatz 2.
Am Sonntag ging es in die Rennläufe.
Im 1. Lauf war ich nach einem guten Start auf Platz 2, der Erstplatzierte war leider nicht erreichbar, zu den folgenden Fahrern konnte ich einen soliden Vorsprung herausfahren.
Da der Erstplatzierte ein Gastfahrer war, bekam ich Punkte für den 1. Platz.
Der 2. Lauf begann mit einem Frühstart eines Kontrahenten. Nach der ersten Kurve war ich auf Platz 3.
Über den ganzen Rennverlauf waren wir (die Fahrer von 1 bis 3) dicht an dicht, in der letzten Runde konnte ich den Zweitplatzierten überholen und war auf Platz 2. Aufgrund der Zeitstrafe wegen Frühstart für den Erstplatzierten bekam ich Punkte für den 1. Platz.
Somit 2 x 25 Punkte für den 1. Platz. Ein Top-Ergebnis.